Klavierabend mit Michael Kanczyk
| Datum: 12.03.2010 | 19:30 Uhr | Unterhaltung, Kultur und Kunst |
Anlässlich des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin. Der Donaueschinger Pianist Michael Kanczyk spielt ausschließlich Werke von Frédéric Chopin und das Programm zeigt die Vielfalt des Schaffens des polnischen Komponisten. Die ganze Welt feiert in diesem Jahr den großen Komponisten der Romantik – Frédéric Chopin. Weltweit ist das Jahr 2010 ein Chopin–Jahr. Über ihn schrieb Robert Schumann als Musikkritiker im Jahr 1831 in der Leipziger „Allgemeinen Musikalischen Zeitung“: „Hut ab, ihr Herren, ein Genie“. Chopins Werke zeichnen sich durch melodische Kantilene, neue Figurationstechniken und die Erfindung des neuen Kolorits des Klavierklangs aus. In seinen Kompositionen finden wir den Gesang, die Ferne, die Dämmerung, die Melancholie, den Schmerz. Als Introvertiker fühlte er sich in Paris, wo er sich 1831 niederließ, nie richtig glücklich. Er litt unter der Trennung zu seinen Eltern und Schwestern, die er nur zweimal nach seiner Emigration getroffen hat. Seine Musik half ihm die Einsamkeit und die Wehmut zu überwinden. Er war ein Dichter des Klaviers. Heinrich Heine nannte ihn „ ein Raffael des Fortepiano“. Das Schaffen von Frédéric Chopin beeinflusste die Werke zahlreichen Komponisten wie Claude Debussy (Etüden, Klangfarben), Alexander Skrjabin (Präludien), Sergei Rachmaninow (Kantilene) und Karol Szymanowski (Mazurkas).
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